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NIBELUNGENLIED
Warum tötet ein Vater seine Kinder?
Kein zweites Thema beschäftigte die mallorquinische Öffentlichkeit
in der vergangenen Woche so wie der zweifache Mord des Offenburger Röntgenarztes
Rüdeger Oyntzen
an seinen Kindern Katharina (8) und
Matthias (6). Erst zwei Wochen Ferien im Club Royal Mediterráneo
in Sa Coma (Foto o.), dann, die Giftspritze in der letzten Urlaubsnacht,
eine einsame Flucht in die Berge am Cap Formentor und die Festnahme, die
möglicherweise einem Selbstmord gerade noch zuvorkam.
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TENNISSCHLÄGER
UND (SPORTS)KANONE
Er kam nur in Begleitung seines Tennisschlägers
und seines Handgepäcks. Am vergangenen Samstag abend landete der hinlänglich
bekannte Polospieler, Golfkriegs-Veteran und königliche Ex-Liebhaber
James Hewitt auf dem Flughafen Son Sant Joan. Während einige
Paparrazzi zum Saisonschluß noch einmal die große Story witterten
und bereits vor dem Hotel Residencia in Stellung gingen (wo im Juni
schon Lady Di ein recht turbulentes Wochenende verbrachte), zog
es den "unbeliebtesten Mann Großbritanniens" (so das Ergebnis einer
Umfrage der Londoner Boulevardzeitung The Sun) in eine Privatfinca
bei Puerto Andratx. Doch das vermeintliche Turtel-Weekend mit der nunmehr
freien Ex-Prinzessin entpuppte sich als wenig aufregender Sporturlaub mit
bürgerlichen Freunden.
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KÖNIGSYACHT
IM SCHLUSSVERKAUF
Nur Pleiten, Pech und Pannen - da wurde es selbst dem sonst so gelassenen spanischen König Juan Carlos zuviel: Seine Motoryacht Fortuna (s. Foto) steht zum Verkauf. Nachdem sich das in die Jahre gekommene Boot (Baujahr '78) auch in diesem Sommer von einer wenig königlichen Seite zeigte und mit Motorschaden für zwei Wochen an den Kay-Mauern von Palmas Hafen lag, entschloß sich der Bourbone zum Verkauf. Ernstzunehmende Angebote - bitte nicht unter US $ 2,5 Mio. - nehmen alle ortsansässigen Schiffsbroker, die königliche Familie in Madrid oder auch msm - Medien Service Mallorca (Adresse und eMail s.unten) entgegen. Wir wünschen Gute Fahrt! |
| +TELEGRAMM+TELEGRA | + Preiskrieg an Spaniens Zapfsäulen: Quasi-Monopolist Repsol (Marken: Repsol, Campsa, Petronor) sorgte mit der landesweiten Senkung seiner Benzinpreise um ca. 1-2 PTS./Liter, insbesondere bei bleifreiem "Eurosuper", für reichlich Wirbel auf den Balearen. Grund: Die ökologisch sinnvolle Maßnahme - beim Verbrauch bleifreien Sprits liegt Spanien mit einem Anteil von 29 % (Deutschland: 94 %) mit an letzter Stelle in Europa - hat die Inseln wegen ihrer geographischen Sonderstellung so gut wie nicht erreicht. Berechtigte Frage eines Lokalpolitikers: "Warum ist der Sprit bei uns so teuer, wenn er auf den Kanaren nicht mehr als 70 PTS. kostet?" Die Antwort kennt nur der Herr Finanzminister in Madrid. |
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| + Wende bei den gestrichenen Iberia-Flügen: Nach zahlreichen Protesten aus der mallorquinischen Geschäftswelt (s. Mallorca News Nr. 9) gelang es Tourismusminister José María González Ortea am vergangenen Dienstag, den Präsidenten der spanischen Luftfahrtgesellschaft Javier de Irala in einem mehrstündigen Gespräch zu einer - vorläufigen - Annullierung der Annullierung zu bewegen. Die Flugverbindungen nach London, Frankfurt und Paris werden - zunächst bis März '97 - aufrechterhalten. | |
| + Top-Ergebnis im August: Mit einer Zimmerauslastung von durchschnittlich 95,3 % erreichte Mallorca im vergangenen Monat beinahe das Rekordergebnis aus dem Jahre 1994 (96,1 %). Einziger Wehrmutstropfen in der sonst makellosen Bilanz: die Region um Sóller mit nur 80, 5 %. Der Tunnel (samt Schnellstraße) wird's schon richten. | |
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