| WENN
DIE HOCHZEITSGLOCKE ZWEIMAL KLINGELT
Die Romanze zwischen dem Hollywood-Star
Michael Douglas und der
walisischen Schauspielerin Catherine Zeta-Jones hat sich bereits
im letzten Sommer angekündigt. Damals tauchten Nackt-Fotos der schönen
Zeta-Jones auf, die neben Douglas in seiner mallorquinischen Finca
S'Estaca die Sonne genoß. Mehr zum Thema im Mallorca News-Archiv. |
| NICHT
ZU BREMSEN
Auch 1999 waren die Balearen für deutsche Urlaubern die Perle des Mittelmeeres. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes besuchten allein in den Monaten von April bis Oktober 1999 rund 3,2 Millionen deutsche Urlauber die Balearen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 1998 entsprach das einem Anstieg von rund elf Prozent. Der größte Zuwachs an Gästen aus deutschen Landen wurde allerdings nicht im August erzielt, dem stärksten Saison-Monat auf den Inseln. Nach Angaben der Flughafenbehörde AENA waren es vor allem die früheren Flautemonate der Winter- und Frühjahressaison, in denen der Besucherstrom aus Deutschland nach Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera stärker wurde. Als Hauptgründe für die Beliebtheit der Balearen geben Experten die schlechte Situation in den übrigen Urlaubszentren des Mittelmeeres an. Vor allem die Türkei galt 1999 bedingt durch die schweren Erdbeben als Risikoregion. Auch die Küste des ehemaligen Jugoslawien mußte 1999 schwere Einbußen hinnehmen. Ursache war hier vor allem der Kosovo-Krieg. Hinter den Balearen an zweiter Stelle in der Beliebtheitsskala der deutschen Urlauber folgten die griechischen Inseln. Rund 1,6 Millionen deutsche Urlauber zog es nach offiziellen Angaben in die Inselwelt des nordöstlichen Mittelmeeres. Über insgesamt 131.000 Gäste konnte sich dagegen die größte italienische Insel, Sizilien, freuen, die an dritter Stelle landet. Mallorcas Flughafen Son Sant Joan verzeichnete 1999 nach Angaben von AENA insgesamt 19.233.162 Passagiere. Das entsprach einem Zuwachs von 8,8 Prozent. Auch hier nahmen die Deutschen letztes Jahr die erste Position ein und lösten so die Besucher aus Großbritannien ab. Nach Angaben von AENA wurden in Son Sant Joan von Januar bis Dezember 1999 rund 7.150.000 deutsche Flugreisende abgefertigt. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent im Vergleich zu 1998. Bei allen AENA bis Zahlen ist zu berücksichtigen, dass jeder Besucher doppelt gezählt wird, einmal als Ankunfts-Passagier und einmal als Abflug-Passagier. ... Mehr zum Thema im Mallorca News-Archiv. |
![]() ![]() Fotos: Buhl Data Service |
FRISCHER
WIND AUS BRÜSSEL
- Subventionen für Mallorcas Wahrzeichen . Von Peter F.Neumann - Nicht nur offizielle Stellen wie die Insel-Regierung und die Tourismusbehörde werben mit den mallorquinischen Windrädern. Auch zahlreiche Privatfirmen bedienen sich der schon klassischen Symbole. Obwohl noch viele der über 2000 alten Mühlen in einem erbärmlichen Zustand sind, kann man in letzter Zeit immer mehr Anlagen sehen, die von ihren Besitzern wieder in Stand gesetzt wurden. Neben Beihilfen der regionalen Behörden gibt es für Mühlenrenovierung sogar Geld aus Brüssel: Die Europäische Gemeinschaft unterstützt die Erhaltung der Windräder Mallorcas. Die Mühlenfreunde, die sich anfangs nur um die Erhaltung der Getreide-Mühlen bemühten, haben sich in den letzten Jahren vermehrt auch um die kleinen Wasserräder gekümmert, die zu Hunderten das das Bild der Insel prägen. Mit Mühlen hatten sie nur die Nutzung der Windkraft gemein. Sie mahlten nicht; sie schöpften Wasser zur Trockenlegung der ausgedehnten Sumpfgebiete in der Gegend des heutigen Flughafens und der ebenfalls versumpften Ebene von Sa Pobla. Die windgetriebenen Schöpfräder kamen erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts auf die Insel. Nach dem Modell eines holländischen Ingenieurs verwandelten die Mallorquiner die ungenutzten Ebenen in fruchtbares Ackerland. Auch der von Kanälen durchzogene Naturpark S'Albufera ist das Ergebnis der versuchten Trockenlegung des Hinterlandes der Bucht von Alcúdia. Bis zur Jahrhundertwende waren die Mühlen neben der Kathedrale und dem weithin sichtbaren Schloß Bellver die herausragenden Wahrzeichen der Stadt. In der Blütezeit ihrer Entwicklung säumten bis zu 80 mächtige Windmühlen die Bucht von Palma. Die ersten wurden auf dem Jonquet-Hügel über dem Paseo Marítimo errichtet. Von sieben sind noch fünf Türme erhalten. Der äußerste Turm wurde 1965 zur Ruine erklärt und trotz öffentlichen Protestes abgerissen. In zwanzig Jahren hat sich zum Glück für die restlichen Mühlentürme das Verständnis für erhaltenswerte Denkmäler geändert. ... Mehr zum Thema im Mallorca News-Archiv. |
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